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Sollte die Katzenzucht in Deutschland eingegrenzt werden? Nachdem immer mehr Tierschützer, wie auch Tierfeinde, die Zahl der freilaufenden Katzen beklagen, stellt dies wohl eine berechtigte Frage dar. Die Tierheime beherbergen so viele schnurrende Vierbeiner, dass sie weder jeder von ihnen ein neues Zuhause vermitteln können, noch alle freilaufenden Katzen bei sich aufnehmen können. Tierschützer, wie diejenigen, welche sich unter der Organisation PETA zusammenschließen, fordern daher eine Kastrationspflicht für Katzen. Doch sollte das Problem nicht innerhalb von einem gewissen Zeitrahmen eingegrenzt werden können, wäre es denkbar, dass es auch zu erhöhten Kritiken an der Katzenzucht kommt. Bei der Zucht geht es vor allem um die kontrollierte Fortpflanzung von Katzen, dass es sich dabei um Rassetiere handelt, ist nicht vorgeschrieben. So kommt es, dass auch immer mehr Privatpersonen Katzenzucht betreiben. Neben diesen Hobbyzüchtern gibt es Menschen, die die dies gewerbsmäßig betreiben. Generell ist zu beachten, dass die Gene der Katze nur einen kleinen Spielraum bieten, um anhand von Genmutationen neue Rassen zu züchten, weswegen sich auch mit den modernsten Methoden der Katzenzucht diese Tiere zumeist noch sehr ähnlich sehen, zumindest was Form, Größe und Gewicht betrifft. Trotzdem gibt es gerade aufgrund der technischen Mittel, welche auch an dieser Zuchtform nicht spurlos vorbeigegangen sind, Rassekatzen, welche gesundheitlich unter derartigen Eingriffen in die Natur dieser Tiere zu leiden haben. Die Sphinx-Katze zum Beispiel stellt ein Produkt der modernen Katzenzucht dar, welches durch seine Felllosigkeit unter den äußeren Temperaturschwankungen zu leiden hat. Dementsprechend wäre es sinnvoll Katzenliebhaber noch besser über derartige Zustände und Entwicklungen aufzuklären, damit sowohl die Anzahl der freilaufenden Katzen, als auch die Menge der Qualzuchten in der Katzenzucht in Zukunft sinken.

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